Ergebnisportal der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6)
Ergebnisportal der DMS • 6
Die DMS • 6 ist eine oralepidemiologische Studie mit dem Hauptziel der Gesundheitsberichterstattung zur Mundgesundheit in Deutschland. Sie hat somit ihren Fokus auf der Zahnmedizin und strebt Schlussfolgerungen von der Stichprobe auf die Wohnbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland an. In erster Linie geht es um die Beschreibung der Mundgesundheit, des Mundgesundheitsverhaltens und des zahnmedizinischen Versorgungsgrads im Sinne der deskriptiven Epidemiologie. In zweiter Linie sind aber auch Erklärungen von Phänomenen im Sinne der analytischen Epidemiologie erklärtes Ziel der DMS • 6, da für die Gesundheitspolitik auch kausale Fragestellungen wesentlich sind.
Die Datenerhebung für die Untersuchungen der DMS • 6 wurde im September 2023 erfolgreich abgeschlossen.
Was bietet das Ergebnisportal?
- Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6)
- Interaktive Auswertungen zu zahnmedizinischen Befunden (Auswertungen zu Verhalten und Risikofaktoren folgen in Kürze)
- Zugriff auf Publikationen und Infografiken
- Vergleichsmöglichkeiten zwischen Altersgruppen, Geschlechtern und Bildungsgruppen
Inhalte der DMS • 6
- Zahnmedizinische Befunde (Karies, Parodontitis, Prothetik, MIH usw.)
- Verhaltensbezogene Risikofaktoren (Rauchen, Zuckerkonsum, Mundhygiene)
- Allgemeinmedizinische Faktoren und Erkrankungen
- Ergebnisse für spezielle Bevölkerungsgruppen (z. B. Seniorenzahnmedizin)
Nutzung des Portals
- Für die vollständige Nutzung des interaktiven Moduls im Ergebnisportal wird ein Computer, Tablet oder Laptop benötigt.
- Alle Berichte als Download verfügbar (Deutsch & Englisch)
Publikationen
Rauchen
Zucker
Welche Fragestellungen verfolgt die DMS • 6?
Die fünf übergeordneten wissenschaftlichen Fragestellungen der DMS • 6 lassen sich in drei Gruppen einteilen, die unterschiedliche Datenarten voraussetzen:
Querschnitt
Die ersten beiden Fragestellungen beziehen sich auf querschnittliche Daten (Daten von Studienteilnehmenden, die zum ersten Mal an der Studie teilnehmen):
2. Welche Assoziationen zwischen der Mundgesundheit und weiteren Probandenmerkmalen gibt es?
Trend
Die dritte Fragestellung stellt auf den Vergleich von Querschnittsdaten mit den älteren deutschen Mundgesundheitsstudien ab:
Längsschnitt
Die beiden letzten Fragestellungen setzen längsschnittliche Daten voraus (Daten von Studienteilnehmenden, die bereits an der DMS V beteiligt waren):
5. Welche Probandenmerkmale beeinflussen die Entwicklung oraler (Neu-)Erkrankungen bzw. deren Progression?
Wie wurde die DMS • 6 durchgeführt?
Die DMS • 6 ist eine multizentrische, bundesweit repräsentative, sozio-epidemiologische Kohortenstudie im Split-Panel-Design.
Sie gehört damit zu den Beobachtungsstudien. Der Zustand der Mundgesundheit wird durch zahnmedizinisch-klinische Untersuchungen erfasst.
Gleichzeitig werden Informationen zum Mundgesundheitsverhalten mithilfe einer sozialwissenschaftlichen Befragung gesammelt.
Die aktuelle sechste Auflage der DMS ist erstmals als kombinierte Querschnitts- und Längsschnittstudie angelegt.
Wer ist Teil des Studienteams?
Studienleitung
Prof. Dr. A. Rainer Jordan
Institut der Deutschen Zahnärzte
Universitätsstraße 73, 50931 Köln
Stellv. Studienleitung und Statistik
Dr. Kathrin Kuhr
Institut der Deutschen Zahnärzte
Universitätsstraße 73, 50931 Köln
Projektmanagement
Cristiana Ohm
Institut der Deutschen Zahnärzte
Universitätsstraße 73, 50931 Köln
Feldorganisation
Dr. Constanze Cholmakow-Bodechtel
Oracle Life Sciences
Landsberger Str. 284, 80687 München
Sozialwissenschaftliche Analyse
Fabian Zimmermann
Institut der Deutschen Zahnärzte
Universitätsstraße 73, 50931 Köln
Datenmanagement und Statistik
Dominic Sasunna
Institut der Deutschen Zahnärzte
Universitätsstraße 73, 50931 Köln
Projektassistenz
Dr. David Klingenberger
Institut der Deutschen Zahnärzte
Universitätsstraße 73, 50931 Köln
Projektassistenz
Muradiye Dogan
Institut der Deutschen Zahnärzte
Universitätsstraße 73, 50931 Köln
Projektassistenz
Inge Bayer
Institut der Deutschen Zahnärzte
Universitätsstraße 73, 50931 Köln
Ehemalige stellv. Studienleitung (bis 2023)
Dr. Nicolas Frenzel Baudisch
Institut der Deutschen Zahnärzte
Auftraggeber
Bundeszahnärztekammer (BZÄK)
Chausseestrasse 13, 10115 Berlin
vertreten durch den Präsidenten
Prof. Dr. Christoph Benz
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
Universitätsstr. 73, 50931 Köln
vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstands
Herr Martin Hendges
Ergebnisse
Insgesamt hatten 9,2 %/20,6 % der jüngeren Erwachsenen/jüngeren Seniorinnen und Senioren einen niedrigen Bildungsstatus.
Ein Viertel (25,6 %) der jüngeren Erwachsenen und 14,1 % der jüngeren Seniorinnen und Senioren waren aktuell Rauchende.
2,1 %/15,4 % der jüngeren Erwachsenen / jüngeren Seniorinnen und Senioren hatten einen Typ-2-Diabetes.
24,4 %/38,7 % nutzten mindestens einmal täglich Hilfsmittel zur Zahnzwischenraumreinigung.
Die durchschnittliche Anzahl der Zähne bei bezahnten jüngeren Erwachsenen / jüngeren Seniorinnen und Senioren betrug 26,6/20,4.
Davon wiesen 5,6/8,3 Zähne eine ST ≥ 4 mm und 0,6/1,7 Zähne eine ST ≥ 6 mm auf.
Die durchschnittliche Anzahl der Zähne mit einem CAL ≥ 5 mm betrug 1,1/3,6.
Die mittlere ST betrug 2,1 mm/2,6 mm, das mittlere CAL 1,1 mm/2,4 mm.
Ein CPI von 4 lag bei 16,2 %/42,4 % vor.
13,6 %/26,3 % wiesen Parodontitis im Stadium III auf, 3,9 %/26,4 % im Stadium IV (Klassifikation 2018).
Schlussfolgerungen
Die Prävalenz von Parodontitis ist bei jüngeren Erwachsenen und jüngeren Seniorinnen und Senioren in Deutschland hoch und liegt bei schweren Formen der Parodontitis (Stadium III und IV) bei 17,5 %/52,7 %.
Abstract
Einführung
Im Rahmen der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) wurde der Parodontalstatus der jüngeren Erwachsenen (35- bis 44-Jährige) und der jüngeren Seniorinnen und Senioren (65- bis 74-Jährige) ermittelt.
Methode
Die Studienteilnehmenden beantworteten Fragebögen zum Mundhygieneverhalten sowie zum allgemeinen und mundgesundheitlichen Zustand. Sondierungstiefe (ST), klinisches Attachmentlevel (CAL) und Bluten auf Sondierung (BOP) wurden an allen Zähnen außer den dritten Molaren gemessen.
Erfasst wurden: Anzahl der Zähne, Stellen mit BOP, mittlere ST, mittleres CAL, Stadien der Klassifikation parodontaler Erkrankungen von 2018, Community Periodontal Index (CPI) sowie die CDC/AAP-Falldefinition.
Ergebnisse
Insgesamt hatten 9,2 %/20,6 % der jüngeren Erwachsenen/jüngeren Seniorinnen und Senioren einen niedrigen Bildungsstatus.
Ein Viertel (25,6 %) der jüngeren Erwachsenen und 14,1 % der jüngeren Seniorinnen und Senioren waren aktuell Rauchende.
2,1 %/15,4 % der jüngeren Erwachsenen / jüngeren Seniorinnen und Senioren hatten einen Typ-2-Diabetes.
24,4 %/38,7 % nutzten mindestens einmal täglich Hilfsmittel zur Zahnzwischenraumreinigung.
Die durchschnittliche Anzahl der Zähne bei bezahnten jüngeren Erwachsenen / jüngeren Seniorinnen und Senioren betrug 26,6/20,4.
Davon wiesen 5,6/8,3 Zähne eine ST ≥ 4 mm und 0,6/1,7 Zähne eine ST ≥ 6 mm auf.
Die durchschnittliche Anzahl der Zähne mit einem CAL ≥ 5 mm betrug 1,1/3,6.
Die mittlere ST betrug 2,1 mm/2,6 mm, das mittlere CAL 1,1 mm/2,4 mm.
Ein CPI von 4 lag bei 16,2 %/42,4 % vor.
13,6 %/26,3 % wiesen Parodontitis im Stadium III auf, 3,9 %/26,4 % im Stadium IV (Klassifikation 2018).
Diskussion
Die Parodontitis-Prävalenz gemäß der Klassifikation von 2018 (einschließlich aller Stadien) war sehr hoch: 95,1 % / 85,2 % bei jüngeren Erwachsenen / Senior:innen.
31,6 % / 8,3 % wurden als Stadium I klassifiziert (interdentales CAL 1–2 mm), was klinisch als Übergangsphase zwischen Gingivitis und Parodontitis interpretiert werden kann. Diese könnte eher präventiv als therapeutisch adressiert werden.
Schlussfolgerungen
Die Prävalenz schwerer Parodontitis (Stadium III und IV) ist mit 17,5 % / 52,7 % bei jüngeren Erwachsenen und Senior:innen in Deutschland hoch.
Ergebnisse
Der Anteil zahnloser Senioren sank zwischen DMS IV und DMS 6 deutlich von 23,2 % auf 5,4 %. Ebenso war die durchschnittliche Zahnanzahl bei Senioren mit Restzahngebiss in DMS 6 um 2,4 Zähne höher. Während die durchschnittliche PD bei Erwachsenen bei 2,4 mm und bei Senioren bei 2,8 mm blieb, wurden uneinheitliche Muster bei den Ausmaßvariablen festgestellt.
In den meisten Fällen zeigte sich zwischen DMS IV und DMS V ein Rückgang der Ausmaßvariablen, gefolgt von einem Wiederanstieg bei DMS 6 für schwere Fälle bei Senioren (mit PD ≥6 mm). Der Anteil von Erwachsenen und Senioren mit einem CPI-Score von 0–2 stieg zwischen DMS IV und DMS V erheblich an, fiel jedoch bei DMS 6 wieder etwas zurück. Insgesamt nahm die Prävalenz dieser Fälle um etwa 10 % bzw. 5 % zu.
Der Rückgang der Anzahl fehlender Zähne bei Erwachsenen bzw. der Prävalenz von weniger als 20 Zähnen bei Senioren zwischen DMS IV und DMS V sowie zwischen DMS V und DMS 6 lässt sich größtenteils durch folgende Faktoren erklären:
- eine Zunahme des Anteils hochgebildeter Personen,
- ein höherer Anteil lebenslanger Nichtraucher (nur bei Erwachsenen),
- eine verstärkte Nutzung elektrischer Zahnbürsten oder interdentaler Reinigungsgeräte sowie
- eine Verringerung des Anteils der Personen mit lebenslanger parodontaler Behandlung.
Schlussfolgerungen
Die Prävalenz von Parodontalerkrankungen ist in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen, was größtenteils auf die Umsetzung präventiver Maßnahmen zurückzuführen ist. Dies unterstreicht die Bedeutung der Integration präventiver Maßnahmen in die zahnärztliche Praxis als Strategie für die öffentliche Gesundheit.
Abstract
Einführung
Diese Studie verfolgt zwei Hauptziele: Erstens soll ein Überblick über die Entwicklungen des parodontalen Zustands bei Erwachsenen im Alter von 35–44 Jahren und Senioren im Alter von 65–74 Jahren zwischen 2005 und 2023 anhand der Daten der Deutschen Mundgesundheitsstudien (DMS) gegeben werden. Zweitens soll quantifiziert werden, inwieweit beobachtete Unterschiede bei Zahnzahlvariablen zwischen aufeinanderfolgenden Studien auf Unterschiede in den individuellen Merkmalen zurückzuführen sind.
Methode
Die Daten aus DMS IV (2005), DMS V (2014) und DMS 6 (2023) wurden analysiert. Die Teilnehmer beantworteten Fragebögen zu ihrem Mundhygieneverhalten sowie zu ihrer allgemeinen und oralen Gesundheit. Für diese Analyse wurden Sondierungstiefen (PD) an drei Stellen von zwölf Indexzähnen als gemeinsamer Nenner berechnet. Die Anzahl der Zähne, die Schwere und das Ausmaß der PD sowie der Community Periodontal Index (CPI) wurden erfasst. Zur Analyse zeitlicher Unterschiede wurde eine multivariate Dekomposition verwendet.
Ergebnisse
Der Anteil zahnloser Senioren sank zwischen DMS IV und DMS 6 deutlich von 23,2 % auf 5,4 %. Ebenso war die durchschnittliche Zahnanzahl bei Senioren mit Restzahngebiss in DMS 6 um 2,4 Zähne höher. Während die durchschnittliche PD bei Erwachsenen bei 2,4 mm und bei Senioren bei 2,8 mm blieb, wurden uneinheitliche Muster bei den Ausmaßvariablen festgestellt.
In den meisten Fällen zeigte sich zwischen DMS IV und DMS V ein Rückgang der Ausmaßvariablen, gefolgt von einem Wiederanstieg bei DMS 6 für schwere Fälle bei Senioren (mit PD ≥6 mm). Der Anteil von Erwachsenen und Senioren mit einem CPI-Score von 0–2 stieg zwischen DMS IV und DMS V erheblich an, fiel jedoch bei DMS 6 wieder etwas zurück. Insgesamt nahm die Prävalenz dieser Fälle um etwa 10 % bzw. 5 % zu.
Der Rückgang der Anzahl fehlender Zähne bei Erwachsenen bzw. der Prävalenz von weniger als 20 Zähnen bei Senioren zwischen DMS IV und DMS V sowie zwischen DMS V und DMS 6 lässt sich größtenteils durch folgende Faktoren erklären:
- eine Zunahme des Anteils hochgebildeter Personen,
- ein höherer Anteil lebenslanger Nichtraucher (nur bei Erwachsenen),
- eine verstärkte Nutzung elektrischer Zahnbürsten oder interdentaler Reinigungsgeräte sowie
- eine Verringerung des Anteils der Personen mit lebenslanger parodontaler Behandlung.
Diskussion
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die parodontale Gesundheit in Deutschland erheblich verbessert, wobei die größten Fortschritte zwischen DMS IV und DMS V zu verzeichnen waren.
Schlussfolgerungen
Die Prävalenz von Parodontalerkrankungen ist in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen, was größtenteils auf die Umsetzung präventiver Maßnahmen zurückzuführen ist. Dies unterstreicht die Bedeutung der Integration präventiver Maßnahmen in die zahnärztliche Praxis als Strategie für die öffentliche Gesundheit.
Ergebnisse
Die Karieserfahrung bei 8- und 9-Jährigen lag bei 1,4 Zähnen, kariesfrei waren 59,9 %.
Die Karieserfahrung bei 12-Jährigen lag bei 0,5 Zähnen, kariesfrei waren 77,6 %.
Bei den 35- bis 44-Jährigen kam es zu einer deutlichen Abnahme der kariesbedingten Füllungen,
und die Karieserfahrung betrug 8,3 Zähne.
65- bis 74-Jährige wiesen eine Karieserfahrung von 17,6 Zähnen auf, die vor allem durch mehr Zahnerhalt bestimmt wurde,
zahnlos waren 5,0 %.
Die Prävalenz der Wurzelkaries betrug bei den 35- bis 44-Jährigen 9,9 % und bei den 65- bis 74-Jährigen 52,5 %.
Schlussfolgerungen
Die DMS • 6 zeigt als bevölkerungsrepräsentative oralepidemiologische Studie die Nachhaltigkeit
der Präventionserfolge bei der Karieserfahrung in allen Altersgruppen und Bildungsschichten
in Deutschland. Gleichzeitig bestehen weiterhin soziale Ungleichheiten.
Aus sozialmedizinischer Sicht scheint es sinnvoll, die zukünftigen Präventionsstrategien
konkret entlang der Lebensweltorientierung der bislang nicht erreichten Gruppen und Communitys
auszurichten.
Abstract
Einführung
Es war ein Ziel der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6), die Karieserfahrung und Versorgung im Rahmen einer repräsentativen deutschlandweiten Querschnittsstudie zu erheben.
Methode
Mit nahezu gleicher Methodik wie in den vorherigen Studien DMS III (1997) bis V (2014) wurden Daten zur Karieserfahrung (u. a. dmft/DMFT, Wurzelkaries) in den drei bereits mehrfach untersuchten Altersgruppen (12-Jährige, 35- bis 44-Jährige und 65- bis 74-Jährige) sowie bei 8- und 9-Jährigen bestimmt.
Ergebnisse
- 8- und 9-Jährige: durchschnittlich 1,4 kariöse Zähne, 59,9 % kariesfrei
- 12-Jährige: 0,5 kariöse Zähne, 77,6 % kariesfrei
- 35- bis 44-Jährige: 8,3 Zähne Karieserfahrung, Rückgang der Füllungen
- 65- bis 74-Jährige: 17,6 Zähne Karieserfahrung, nur 5,0 % zahnlos
- Wurzelkaries-Prävalenz:
- 35- bis 44-Jährige: 9,9 %
- 65- bis 74-Jährige: 52,5 %
Diskussion
Die vielseitigen Mundgesundheitsmaßnahmen der letzten Jahrzehnte scheinen sich weiterhin positiv auf die Karieserfahrung auszuwirken. Bei den 12-Jährigen könnte jedoch ein Plateau erreicht sein. Es zeigt sich weiterhin eine deutliche Kariespolarisierung, insbesondere bei Kindern mit niedrigem familiären Bildungsstatus. Der soziale Gradient ist auch im Erwachsenenalter erkennbar.
Schlussfolgerungen
Die DMS • 6 belegt die Nachhaltigkeit präventiver Erfolge in allen Altersgruppen. Gleichzeitig bestehen fortwährend soziale Ungleichheiten. Künftige Präventionsstrategien sollten gezielt auf schwer erreichbare Gruppen und deren Lebenswelt ausgerichtet werden.
Ergebnisse
922 Kinder im Alter von zwölf Jahren wurden in die Analyse eingeschlossen. Die Prävalenz der MIH lag
bei 15,3 %.
In 63,3 % der Fälle fanden sich milde Formen. 8,2 % der Betroffenen wiesen eine Karieserfahrung auf. Die MLQ unterschied sich
zwischen gesunden und MIH-Kindern nicht signifikant
Schlussfolgerungen
In Deutschland ist jedes siebte Kind im Alter von zwölf Jahren von einer MIH betroffen. Diese Datenlage zur MIH bei älteren Kindern in Deutschland korrespondiert mit Daten aus regionalen Untersuchungen. Die Prävalenz liegt im internationalen Vergleich im oberen Mittelfeld.
Abstract
Einführung
Ziel der vorliegenden Studie war es, die Prävalenz der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) in Deutschland zu ermitteln.
Sekundär sollten ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten von MIH und Karies sowie der Einfluss der MIH auf die mundgesundheitsbezogene
Lebensqualität (MLQ) analysiert werden.
Methode
Alle 12-jährigen Kinder aus der DMS • 6 wurden gemäß den Kriterien
der European Academy of Paediatric Dentistry (EAPD) hinsichtlich des Vorliegens einer MIH untersucht. Zudem wurden die Karieserfahrung
und die MLQ ermittelt
Ergebnisse
922 Kinder im Alter von zwölf Jahren wurden in die Analyse eingeschlossen. Die Prävalenz der MIH lag
bei 15,3 %.
In 63,3 % der Fälle fanden sich milde Formen. 8,2 % der Betroffenen wiesen eine Karieserfahrung auf. Die MLQ unterschied sich
zwischen gesunden und MIH-Kindern nicht signifikant.
Schlussfolgerungen
Mehr als jedes siebte Kind im Alter von 12 Jahren ist in Deutschland von einer MIH betroffen. Damit werden regionale Beobachtungen über die Präsenz einer MIH-Problematik epidemiologisch gestützt.
Die hohe Prävalenz zeigt die Notwendigkeit weiterer Forschung zu den Ursachen und zur Vermeidung der Erkrankung auf diesem Gebiet.
Ergebnisse
Die Prävalenz der Erosion beträgt 43,2 %. Männer wiesen mit 49,1 % öfter Erosionen auf als Frauen 37,8 % Jüngere Erwachsene mit hohem Bildungsstatus waren öfter von Erosionen betroffen als Personen mit mittlerem oder niedrigem Bildungsstatus:
- hohem Bildungsstatus: 49,2 %
- mittlerem Bildungsstatus: 37,9 %
- niedrigem Bildungsstatus: 45,1 %
Schlussfolgerungen
Die unverändert hohe Prävalenz von Erosionen verbunden mit dem gestiegenen Anteil der Personen mit mittlerer oder hoher Risikoeinstufung zeigt, dass die Prävention und die Therapie von Erosionen ein klinisch relevantes Thema sind.
Abstract
Einführung
Neben der Karies erhalten andere Zahnhartsubstanzerkrankungen wie Erosionen zunehmende Bedeutung für Prävention und
Therapie. Mit der Erhebung sollen aktuelle Zahlen zur Prävalenz von Erosionen bei jüngeren Erwachsenen ermittelt und mit dem bisherigen
Kenntnisstand verglichen werden.
Methode
Im Zuge der bundesweiten repräsentativen 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6)
wurden alle Zähne gemäß Basic Erosive Wear Examination (BEWE) beurteilt. Pro Sextant ging der Maximalwert der Befundung in die
Auswertung ein.
Ergebnisse
Die Prävalenz der Erosion beträgt 43,2 %. Männer wiesen mit 49,1 % öfter Erosionen auf als Frauen 37,8 %
Jüngere Erwachsene mit hohem Bildungsstatus waren öfter von Erosionen betroffen als Personen mit mittlerem oder niedrigem Bildungsstatus:
- hohem Bildungsstatus: 49,2 %
- mittlerem Bildungsstatus: 37,9 %
- niedrigem Bildungsstatus: 45,1 %
Diskussion
Im Vergleich zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) von 2014 ist die
Prävalenz von Erosionen praktisch unverändert. Der Anteil der Personen mit erhöhtem Risiko ist jedoch angestiegen
Schlussfolgerungen
Die unverändert hohe Prävalenz von Erosionen verbunden mit dem gestiegenen Anteil der Personen mit mittlerer oder hoher Risikoeinstufung
zeigt, dass die Prävention und die Therapie von Erosionen ein klinisch relevantes Thema sind.
Ergebnisse
Auch nach bestmöglichem Putzen war in allen Altersgruppen etwa die Hälfte der Segmente (44 %–52 %) plaquebesiedelt. In der Befragung zeigen sich die deutlichsten Gruppenunterschiede hinsichtlich der Bildung, wobei selbst in der Gruppe der jüngeren Seniorinnen und Senioren mit hohem Bildungsstatus 37 % der Flächen nach dem Putzen plaquebesiedelt blieben.
Schlussfolgerungen
Präventionsbemühungen sollten sich in Zukunft auch darauf konzentrieren, die Zahnputzfertigkeiten in der Bevölkerung zu verbessern.
Abstract
Einführung
Vergangene Deutsche Mundgesundheitsstudien (DMS) haben gezeigt,
dass sich das Zahnputzmuster – ein Verhaltensindex aus Zahnputzhäufigkeit,
-dauer und -zeitpunkten – in den vergangenen Jahrzehnten stetig verbessert hat.
Noch nicht untersucht wurden bislang aber die Zahnputzfertigkeiten,
also die Fähigkeit, mit dem Zähneputzen auch Plaquefreiheit herzustellen.
Methode
Alle Teilnehmenden der DMS • 6 aus den Altersgruppen der 12-Jährigen, 35- bis 44-Jährigen
und 65- bis 74-Jährigen wurden gebeten, ihre Zähne nach bestem Vermögen zu putzen.
Sie nutzten hierfür ihre eigenen oder bereitgestellten Utensilien. Die verbleibende
Plaque nach Putzen wurde mit dem modifizierten Marginalen Plaqueindex (mMPI) erfasst,
der den Prozentsatz der am Gingivarand verbleibenden plaquebesiedelten Segmente angibt. c
Die Daten wurden in Bezug gesetzt zu den per Fragebogen erfassten Daten zur Demografie (Alter, Geschlecht, Bildungsstatus),
dem Zahnputzverhalten (Häufigkeit, Verwendung einer elektrischen Zahnbürste) und ausgewählten Zahnbehandlungen
(professionelle Zahnreinigung, Parodontitisbehandlung).
Ergebnisse
Auch nach bestmöglichem Putzen war in allen Altersgruppen etwa die Hälfte der Segmente (44 %–52 %) plaquebesiedelt.
In der Befragung zeigen sich die deutlichsten Gruppenunterschiede hinsichtlich der Bildung,
wobei selbst in der Gruppe der jüngeren Seniorinnen und Senioren mit hohem Bildungsstatus 37 % der Flächen nach
dem Putzen plaquebesiedelt blieben.
Diskussion
Die Daten zeigen, dass bevölkerungsweit Defizite bei der Fähigkeit bestehen, Plaquefreiheit zu erzeugen.
Schlussfolgerungen
Präventionsbemühungen sollten sich in Zukunft auch darauf konzentrieren,
die Zahnputzfertigkeiten in der Bevölkerung zu verbessern.
Ergebnisse
Die Prävalenz vollständiger Zahnlosigkeit ist im Vergleich zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) dem Jahr 2014 erheblich zurückgegangen. In der Gruppe der jüngeren Erwachsenen (35- bis 44-Jährige) spielt sie praktisch keine Rolle mehr; in der Seniorengruppe (65- bis 74-Jährige) hat sie sich mit 5,0 % seit 2014 (12,4 %) mehr als halbiert. Jüngere Erwachsene haben im Mittel 26,6 Zähne, die jüngeren Seniorinnen und Senioren im Mittel noch 19,3 Zähne. Ein niedriger Bildungsstatus stellt einen wichtigen prognostischen Faktor für den Zahnverlust dar. Aufgrund der niedrigen Prävalenz von Zahnlosigkeit bei den jüngere Erwachsenen spielt der abnehmbare Zahnersatz keine Rolle, während er bei den jüngeren Seniorinnen und Senioren – vornehmlich als Kombinationsersatz – dominiert. Die Prävalenz festsitzender, teilweise implantatgestützter prothetischer Versorgungen steigt weiter an. Von den abnehmbaren Prothesen befanden sich 50-60% in einem sehr guten bzw. guten klinischen Zustand. Mängel betrafen vor allem einfache Kunststoffprothesen. Die Zufriedenheit der Studienteilnehmenden mit abnehmbarem Zahnersatz ist dennoch sehr hoch; dieser wird nahezu durchgehend getragen
Schlussfolgerungen
Die Daten zeigen eine weitere Morbiditätskompression im Vergleich zu DMS V, da die totale Zahnlosigkeit weiter zurückgegangen ist und sich der Zahnersatz immer mehr zu festsitzenden, teilweise implantatgestützten Formen verschiebt. Dabei stellt der Bildungsstatus einen wichtigen Einflussfaktor dar.
Abstract
Einführung
Die Untersuchung kombiniert sozialwissenschaftliche Befragungen mit zahnärztlichen Untersuchungen.
Frühere DMS-Studien konzentrierten sich hauptsächlich auf Zahnverlust, Zahnlosigkeit und die
Art der prothetischen Versorgung. Bezüglich des abnehmbaren Zahnersatzes wurden im Rahmen
der DMS • 6 der Zustand und der Behandlungsbedarf ergänzend erfasst und
notwendige Wiederherstellungsmaßnahmen nach Aufwand (chairside bzw. labside) gruppiert
Methode
Die Untersuchung kombiniert sozialwissenschaftliche Befragungen mit zahnärztlichen Untersuchungen.
Frühere DMS-Studien konzentrierten sich hauptsächlich auf Zahnverlust, Zahnlosigkeit und die Art der
prothetischen Versorgung. Bezüglich des abnehmbaren Zahnersatzes wurden im Rahmen der DMS • 6 der Zustand
und der Behandlungsbedarf ergänzend erfasst und notwendige Wiederherstellungsmaßnahmen nach Aufwand
(chairside bzw. labside) gruppiert.
Ergebnisse
Die Prävalenz vollständiger Zahnlosigkeit ist im Vergleich zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V)
dem Jahr 2014 erheblich zurückgegangen. In der Gruppe der jüngeren Erwachsenen (35- bis 44-Jährige) spielt sie praktisch keine Rolle mehr;
in der Seniorengruppe (65- bis 74-Jährige) hat sie sich mit 5,0 % seit 2014 (12,4 %) mehr als halbiert. Jüngere Erwachsene haben im Mittel 26,6 Zähne, die jüngeren Seniorinnen und Senioren im Mittel noch 19,3 Zähne. Ein niedriger Bildungsstatus stellt einen wichtigen prognostischen Faktor für den Zahnverlust dar.
Aufgrund der niedrigen Prävalenz von Zahnlosigkeit bei den jüngere Erwachsenen spielt der abnehmbare Zahnersatz keine Rolle,
während er bei den jüngeren Seniorinnen und Senioren – vornehmlich als Kombinationsersatz – dominiert. Die Prävalenz festsitzender,
teilweise implantatgestützter prothetischer Versorgungen steigt weiter an. Von den abnehmbaren Prothesen befanden sich 50-60% in
einem sehr guten bzw. guten klinischen Zustand. Mängel betrafen vor allem einfache Kunststoffprothesen.
Die Zufriedenheit der Studienteilnehmenden mit abnehmbarem Zahnersatz ist dennoch sehr hoch; dieser wird nahezu durchgehend getragen
Diskussion
Das wichtigste Ergebnis dieser Studie ist der anhaltende signifikante Rückgang der Prävalenz vollständiger Zahnlosigkeit bei Senioren,
der auf einen weiteren Rückgang der Zahnlosigkeit in der Zukunft mit Schätzungen von rund 4 % im Jahr 2030 schließen lässt.
Die beobachtete Verschiebung der prothetischen Leitversorgung vom abnehmbaren zum festsitzenden Zahnersatz sowie die steigende
Prävalenz inserierter Implantate ist positiv zu sehen.
Schlussfolgerungen
Die Daten zeigen eine weitere Morbiditätskompression im Vergleich zu DMS V,
da die totale Zahnlosigkeit weiter zurückgegangen ist und sich der Zahnersatz
immer mehr zu festsitzenden, teilweise implantatgestützten Formen verschiebt.
Dabei stellt der Bildungsstatus einen wichtigen Einflussfaktor dar.
Ergebnisse
Bei Betrachtung der Krankheits- und Versorgungsprävalenzen zeigten sich Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in allen drei Altersgruppen. Erstere wiesen höhere Prävalenzen oraler Erkrankungen auf sowie ein eher beschwerdeorientiertes Inanspruchnahmeverhalten zahnmedizinischer Leistungen.
Schlussfolgerungen
Die Daten zu den Prävalenzen oraler Erkrankungen und dem Mundgesundheits- und Inanspruchnahmeverhalten liefern Hinweise darauf, dass Menschen mit Migrationsgeschichte nicht in gleicher Weise von Angeboten zur Gruppen- und Individualprophylaxe zu profitieren scheinen wie Menschen ohne Migrationsgeschichte.
Abstract
Einführung
Im Rahmen der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) wurde erstmals die Migrationsgeschichte der Studienteilnehmenden auf Bevölkerungsebene ermittelt.
Methode
Die Auswertung und Darstellung migrationsbezogener Einzelindikatoren, des Mundgesundheitsverhaltens und oraler Erkrankungen erfolgte getrennt
für 12-Jährige, 35- bis 44-Jährige und 65- bis 74-Jährige.
Ergebnisse
Bei Betrachtung der Krankheits- und Versorgungsprävalenzen zeigten sich Unterschiede zwischen Menschen mit
und ohne Migrationsgeschichte in allen drei Altersgruppen. Erstere wiesen höhere Prävalenzen oraler Erkrankungen
auf sowie ein eher beschwerdeorientiertes Inanspruchnahmeverhalten zahnmedizinischer Leistungen.
Schlussfolgerungen
Die Daten zu den Prävalenzen oraler Erkrankungen und dem Mundgesundheits- und Inanspruchnahmeverhalten liefern Hinweise darauf,
dass Menschen mit Migrationsgeschichte nicht in gleicher Weise von Angeboten zur Gruppen- und Individualprophylaxe zu profitieren
scheinen wie Menschen ohne Migrationsgeschichte.
Ergebnisse
In allen Altersgruppen wurde ein signifikanter Zusammenhang zwischen Migrationsgeschichte und schlechteren Mundgesundheitswerten sowie weniger günstigen Mundhygieneverhalten beobachtet. Nach der Anpassung auf Alter, Geschlecht und Bildungsstatus wiesen Personen mit Migrationsgeschichte höhere Plaque-Werte, mehr blutende Stellen, eine höhere Prävalenz kariöser Zähne, eine unzureichende Zahnputzhäufigkeit und eine beschwerdeorientierte Inanspruchnahme zahnärztlicher Leistungen auf.
Schlussfolgerungen
Dies ist die erste groß angelegte Kohortenstudie in Deutschland, die den Zusammenhang zwischen Migrationsgeschichte und verschiedenen Mundgesundheitsparametern in unterschiedlichen Altersgruppen analysiert. Zukünftige Forschung sollte sich darauf konzentrieren, migrationsbedingte Faktoren, Gesundheitskompetenz und Gesundheitsverhalten genauer zu untersuchen, um die beobachteten Unterschiede besser zu erklären und die Mundgesundheit von Migrantenpopulationen zu verbessern.
Abstract
Einführung
Studien haben eine signifikante Assoziation zwischen Migrationsgeschichte und Mundgesundheit nachgewiesen.
Selbst nach Anpassung auf Störfaktoren bleibt die Migrationsgeschichte ein unabhängiger Risikofaktor für eine schlechtere Mundgesundheit.
Im Rahmen der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) wurden Erkrankungs- und Versorgungsprävalenzen bei Personen
mit Migrationshintergrund auf Bevölkerungsebene untersucht. Ziel dieses Artikels ist es, den Zusammenhang zwischen Migrationsgeschichte,
Bildungsstatus und Mundgesundheit zu bewerten.
Methode
Die Analysen zum Zusammenhang zwischen Migrationsgeschichte und verschiedenen Mundgesundheitsparametern wurden getrennt
für jüngere Jugendliche (12-Jährige), Erwachsene (20-Jährige, 35- bis 44-Jährige, 43- bis 52-Jährige) und
Senioren (65- bis 74-Jährige, 73- bis 82-Jährige) durchgeführt.
Ergebnisse
In allen Altersgruppen wurde ein signifikanter Zusammenhang zwischen Migrationsgeschichte und schlechteren Mundgesundheitswerten
e weniger günstigen Mundhygieneverhalten beobachtet. Nach der Anpassung auf Alter, Geschlecht und Bildungsstatus wiesen
Personen mit Migrationsgeschichte höhere Plaque-Werte, mehr blutende Stellen, eine höhere Prävalenz kariöser Zähne,
eine unzureichende Zahnputzhäufigkeit und eine beschwerdeorientierte Inanspruchnahme zahnärztlicher Leistungen auf.
Diskussion
Frühere Studien haben den Bildungsstatus konsequent als Risikofaktor für eine schlechtere Mundgesundheit identifiziert.
In der vorliegenden Studie blieb der Zusammenhang zwischen Migrationsgeschichte und Mundgesundheitsparametern auch nach
der Anpassung auf Bildung in multivariaten Modellen signifikant. Dieses Ergebnis unterstreicht die Migrationsgeschichte
als unabhängigen Risikofaktor für schlechtere Mundgesundheitswerte.
Schlussfolgerungen
Dies ist die erste groß angelegte Kohortenstudie in Deutschland, die den Zusammenhang zwischen Migrationsgeschichte und
verschiedenen Mundgesundheitsparametern in unterschiedlichen Altersgruppen analysiert. Zukünftige Forschung sollte sich
darauf konzentrieren, migrationsbedingte Faktoren, Gesundheitskompetenz und Gesundheitsverhalten genauer zu untersuchen,
um die beobachteten Unterschiede besser zu erklären und die Mundgesundheit von Migrantenpopulationen zu verbessern.
Ergebnisse
Täglich Rauchende erreichten im Vergleich zu Personen, die noch nie geraucht haben, schlechtere Werte sowohl bei den selbsteingeschätzten mundgesundheitsbezogenen Parametern als auch bei den zahnmedizinisch-klinischen Parameter. Diese Assoziationen blieben bestehen, auch wenn für wichtige soziodemografische Merkmale sowie Merkmale des Mundgesundheitsverhaltens statistisch kontrolliert wurde. Das traf weitgehend auch für ehemalige Rauchende im Vergleich zu Nie-Rauchenden zu.
Schlussfolgerungen
Aufgrund des starken Effekts des Rauchens auf die Mundgesundheit sind umfassende Maßnahmen zur Eindämmung des Rauchens notwendig. Es existieren evidenzbasierte verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen, um den Tabakkonsum in der Bevölkerung zu verhindern und den Rauchausstieg zu erhöhen. Auch die zahnärztliche Praxis kann zur Tabakprävention und Tabakentwöhnung beitragen und zum Beispiel in einer Kurzberatung über die Risiken des Rauchens für die Mundgesundheit sowie die Gesundheit im Allgemeinen informieren.
Abstract
Einführung
Rauchen ist in Industrienationen das bedeutendste einzelne Gesundheitsrisiko und führende Ursache für vorzeitige Sterblichkeit.
Internationale Studien zeigen, dass Rauchen auch der Mundgesundheit schadet. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es,
den Zusammenhang zwischen Rauchen und Mundgesundheit auf Grundlage bevölkerungsrepräsentativer Daten für Deutschland umfassend zu untersuchen.
Methode
Datengrundlage ist die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS • 6), die zwischen 2021 und 2023 durchgeführt wurde.
Insgesamt gingen Daten von 2.135 Personen in die Analysen ein. Die Verteilung von soziodemografischen Merkmalen (Geschlecht, Alter, Bildung),
Merkmalen des Mundgesundheitsverhaltens (Häufigkeit des Zähneputzens, Häufigkeit der Interdentalreinigung, Häufigkeit von Zahnarztbesuchen)
und mundgesundheitsbezogenen Parametern (selbstwahrgenommene Mundgesundheit,
mundgesundheitsbezogene Lebensqualität, Wurzelkaries, Parodontitis, Mundschleimhautveränderungen, Anzahl vorhandener Zähne)
wurde getrennt nach Rauchstatus – täglich, nicht mehr, nie – berichtet.
Um das Ausmaß der Assoziationen zwischen dem Rauchstatus und den mundgesundheitsbezogenen Zielgrößen abzuschätzen,
wurden Regressionsmodelle mit gemischten Effekten berechnet.
Ergebnisse
Täglich Rauchende erreichten im Vergleich zu Personen, die noch nie geraucht haben, schlechtere Werte sowohl bei den selbsteingeschätzten
mundgesundheitsbezogenen Parametern als auch bei den zahnmedizinisch-klinischen Parameter. Diese Assoziationen blieben bestehen,
auch wenn für wichtige soziodemografische Merkmale sowie Merkmale des Mundgesundheitsverhaltens statistisch kontrolliert wurde.
Das traf weitgehend auch für ehemalige Rauchende im Vergleich zu Nie-Rauchenden zu.
Diskussion
Rauchen ist ein gut etablierter Risikofaktor für eine schlechtere Mundgesundheit. Die Ergebnisse der DMS • 6 bestätigen diese
Assoziation und stimmen mit denen anderer nationaler und internationaler Studien überein
Schlussfolgerungen
Aufgrund des starken Effekts des Rauchens auf die Mundgesundheit sind umfassende Maßnahmen zur Eindämmung des Rauchens notwendig.
Es existieren evidenzbasierte verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen, um den Tabakkonsum in der Bevölkerung zu verhindern und
den Rauchausstieg zu erhöhen. Auch die zahnärztliche Praxis kann zur Tabakprävention und Tabakentwöhnung beitragen und zum Beispiel
in einer Kurzberatung über die Risiken des Rauchens für die Mundgesundheit sowie die Gesundheit im Allgemeinen informieren.
Ergebnisse
Es wurde in keiner der untersuchten Altersgruppen ein direkter Zusammenhang zwischen dem Ausmaß kariogener Ernährungsgewohnheiten (MSI-S-Gesamtwert) und klinischen Variablen festgestellt (n=870 jüngere Jugendliche [12-Jährige], n=853 jüngere Erwachsene [35- bis 44-Jährige] und n=730 jüngere Senioren [65- bis 74-Jährige]). Geschlecht und Bildung zeigten ebenfalls keine signifikanten Unterschiede. Allerdings wiesen 12-Jährige mit Migrationshintergrund höhere MSI-S-Werte auf als jene ohne. Bei der Analyse der Extremgruppen (die oberen und unteren 10 % der MSI-S-Werte) zeigten sich systematische Unterschiede in der Karieserfahrung bei 12-Jährigen und jüngeren Senioren sowie in den Plaque-Werten bei jüngeren Senioren. Jüngere Erwachsene wiesen auch innerhalb der Extremgruppen keine signifikanten Unterschiede in den klinischen Variablen auf.
Schlussfolgerungen
Die schädlichen Auswirkungen kariogener Ernährungsgewohnheiten auf die Mundgesundheit sind besonders deutlich, wenn sie im Zusammenhang mit zusätzlichen Einflussfaktoren und unter Berücksichtigung bestimmter Zielgruppen analysiert werden. Die Förderung des Bewusstseins für eine zahngesunde Ernährung ist insbesondere für Kinder und Senioren von großer Bedeutung.
Abstract
Einführung
Die Ernährungsgewohnheiten haben erhebliche Auswirkungen auf die Mundgesundheit,
wobei der Konsum zuckerreicher Lebensmittel stark mit Karies in Verbindung gebracht wird.
Allerdings müssen weitere Faktoren berücksichtigt werden, um ihre schädlichen Effekte vollständig zu erfassen.
Diese Zusammenhänge werden in drei Altersgruppen der DMS • 6-Studie untersucht.
Methode
Die Ernährungsgewohnheiten wurden mithilfe der Kurzform des Marburger Zuckerindex (MSI-S) erfasst,
der sechs Fragen zu Häufigkeiten des Lebensmittelkonsums in verschiedenen Kontexten umfasst.
Die Antworten geben Aufschluss über das Ausmaß des kariogenen Ernährungsverhaltens.
Neben demografischen Faktoren (Geschlecht, Bildung, Migrationshintergrund) wurden klinische Variablen wie Karieserfahrung (DMFT-Index),
Plaqueakkumulation (mMPI) und die Anzahl der verbleibenden Zähne berücksichtigt.
Ergebnisse
Es wurde in keiner der untersuchten Altersgruppen ein direkter Zusammenhang zwischen dem Ausmaß kariogener Ernährungsgewohnheiten (MSI-S-Gesamtwert)
und klinischen Variablen festgestellt (n=870 jüngere Jugendliche [12-Jährige], n=853 jüngere Erwachsene [35- bis 44-Jährige] und n=730
jüngere Senioren [65- bis 74-Jährige]). Geschlecht und Bildung zeigten ebenfalls keine signifikanten Unterschiede.
Allerdings wiesen 12-Jährige mit Migrationshintergrund höhere MSI-S-Werte auf als jene ohne.
Bei der Analyse der Extremgruppen (die oberen und unteren 10 % der MSI-S-Werte) zeigten sich
systematische Unterschiede in der Karieserfahrung bei 12-Jährigen und jüngeren Senioren sowie in
den Plaque-Werten bei jüngeren Senioren. Jüngere Erwachsene wiesen auch innerhalb der Extremgruppen keine signifikanten
Unterschiede in den klinischen Variablen auf.
Diskussion
Die MSI-S-Werte zeigten, dass insbesondere stark kariogene Ernährungsgewohnheiten –
im Vergleich zu weniger kariogenen (Extremgruppen) – mit einer erhöhten Karieserfahrung verbunden sind.
Dies war besonders bei 12-Jährigen deutlich, aber auch bei jüngeren Senioren zu beobachten.
Das Fehlen von Unterschieden bei Erwachsenen sowie das Ausbleiben signifikanter Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten und
klinischen Variablen in den Gesamtgruppen deuten darauf hin,
dass der Einfluss einer kariogenen Ernährung auf die Mundgesundheit durch weitere Faktoren,
wie die Mundhygiene und die Inanspruchnahme zahnmedizinischer Versorgung, moderiert wird.
Der Migrationshintergrund erwies sich bei 12-Jährigen als relevanter Einflussfaktor.
Schlussfolgerungen
Die schädlichen Auswirkungen kariogener Ernährungsgewohnheiten auf die Mundgesundheit sind
besonders deutlich, wenn sie im Zusammenhang mit zusätzlichen Einflussfaktoren und unter
Berücksichtigung bestimmter Zielgruppen analysiert werden. Die Förderung des Bewusstseins
für eine zahngesunde Ernährung ist insbesondere für Kinder und Senioren von großer Bedeutung.
Ergebnisse
Teilnehmende mit kardiovaskulären Erkrankungen wiesen einen im Mittel um 2,1 Zähne geringeren Zahnbestand auf, waren häufiger zahnlos und wiesen häufiger eine schwere Parodontalerkrankung (Stadium IV) auf. Untersuchte ohne kardiovaskuläre Erkrankungen hatten im Vergleich durchschnittlich mehr Füllungen (+1,7 Zähne).
Schlussfolgerungen
Jüngere Seniorinnen/Senioren mit kardiovaskulären Erkrankungen wiesen in der vorliegenden Studie häufiger Zahnverluste auf, mit entsprechenden Einschränkungen der Funktionalität des oralen Systems.
Abstract
Einführung
Epidemiologische Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen zahnmedizinischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin,
was in der Versorgung noch zu wenig beachtet wird.
Zielsetzung war ein Vergleich der Prävalenz der wichtigsten zahnmedizinischen Erkrankungen bei Menschen mit und ohne
kardiovaskuläre Erkrankung in der Altersgruppe jüngerer Seniorinnen und Senioren (65- bis 74-Jährige).
Methode
In der bevölkerungsrepräsentativen Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) wurden Karies, Parodontitis und
Zahnverluste standardisiert erfasst. Die Altersgruppe 65- bis 74-jähriger Studienteilnehmenden wurde nach dem Vorhandensein
kardiovaskulärer Erkrankungen (Selbstangaben) stratifiziert und vergleichend deskriptiv analysiert.
Ergebnisse
Teilnehmende mit kardiovaskulären Erkrankungen wiesen einen im Mittel um 2,1 Zähne geringeren Zahnbestand auf, waren
häufiger zahnlos und wiesen häufiger eine schwere Parodontalerkrankung (Stadium IV) auf. Untersuchte ohne kardiovaskuläre
Erkrankungen hatten im Vergleich durchschnittlich mehr Füllungen (+1,7 Zähne).
Diskussion
Die Hintergründe, die zu vermehrtem Zahnverlust – vornehmlich kariöse oder parodontologische Gründe – geführt haben,
lassen sich durch die vorliegenden Daten nicht aufklären.
Schlussfolgerungen
Jüngere Seniorinnen/Senioren mit kardiovaskulären Erkrankungen wiesen in der vorliegenden Studie
häufiger Zahnverluste auf, mit entsprechenden Einschränkungen der Funktionalität des oralen Systems.
Ergebnisse
In der jüngeren Seniorengruppe (65- bis 74-Jährige) hat sich die Zahnlosigkeit mit 5,0 % gegenüber der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) (12,4 %, 2014) mehr als halbiert. Die mittlere Anzahl fehlender Zähne (8,6) hat sich weiter verringert im Vergleich zur DMS IV (14,1) und DMS V (11,1). Der Filled-Sound (FST)-Index mit 18,8 Zähnen ist im Vergleich zu den vorherigen Studien (DMS IV: 13,6; DMS V: 16,4) gestiegen. Die Prävalenz der Wurzelkaries mit 59,12,6 % stieg im Vergleich DMS IV (28,0 %). Die Karieserfahrung (DMFT 17,6) hingegen hat sich zur DMS V (17,7) kaum verändert. Jede/-r zweite 65- bis 74-Jährige hatte eine moderate Parodontitis (49,4 %) und fast jede/-r Dritte (30,4 %) eine schwere Parodontitis. Bei fast jeder/jedem zweiten der jüngeren Seniorinnen und Senioren mit Pflegebedarf (47,4 %) war die Therapiefähigkeit und bei jeder/jedem fünften (18,5 %) die Mundhygienefähigkeit stark reduziert.
Schlussfolgerungen
Die Prävalenz von Zahnverlust und Zahnlosigkeit bei jüngeren Seniorinnen und Senioren in Deutschland nimmt weiter ab. Aufgrund der weiteren Morbiditätskompression liegen die Herausforderungen der zukünftigen präventivzahnmedizinischen Therapie hierbei jüngere Seniorinnen und Senioren zahnmedizinisch auf ein höheres Seniorenalter vorzubereiten
Abstract
Einführung
Die Mundgesundheit spielt eine zentrale Rolle für das allgemeine Wohlbefinden,
auch bei Menschen im fortgeschrittenen Alter. Der demografische Wandel mit seinen Auswirkungen
führt zu einem höheren Anteil älterer Menschen ohne und mit Pflegebedarf.
Der vorliegende Beitrag gibt eine Übersicht über die zahnmedizinische Situation älterer Menschen
aus der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS • 6).
Methode
Die DMS • 6 ist eine bevölkerungsrepräsentative oralepidemiologische Studie zur Erfassung der Mundgesundheit
in Deutschland. Daten von 797 jüngeren Seniorinnen und Senioren
im Alter von 65 bis 74 Jahren wurden von kalibrierten Untersuchenden erhoben.
Die Methodik entspricht weitgehend den Vorläuferstudien.
Ergebnisse
In der jüngeren Seniorengruppe (65- bis 74-Jährige) hat sich die Zahnlosigkeit mit 5,0 %
gegenüber der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) (12,4 %, 2014) mehr als halbiert.
Die mittlere Anzahl fehlender Zähne (8,6) hat sich weiter verringert im Vergleich zur DMS IV (14,1) und
DMS V (11,1). Der Filled-Sound (FST)-Index mit 18,8 Zähnen ist im Vergleich
zu den vorherigen Studien (DMS IV: 13,6; DMS V: 16,4) gestiegen.
Die Prävalenz der Wurzelkaries mit 59,12,6 % stieg im Vergleich DMS IV (28,0 %).
Die Karieserfahrung (DMFT 17,6) hingegen hat sich zur DMS V (17,7) kaum verändert.
Jede/-r zweite 65- bis 74-Jährige hatte eine moderate Parodontitis (49,4 %) und fast jede/-r Dritte (30,4 %) eine schwere Parodontitis.
Bei fast jeder/jedem zweiten der jüngeren Seniorinnen und Senioren mit Pflegebedarf (47,4 %) war die Therapiefähigkeit und
bei jeder/jedem fünften (18,5 %) die Mundhygienefähigkeit stark reduziert.
Diskussion
Es bleiben mehr Zähne bis ins hohe Lebensalter erhalten, daher liegen die Herausforderungen bei der zahnmedizinischen Therapie
u. a. bei der Behandlung von Parodontalerkrankungen, Wurzelkaries und beim abnehmbaren Zahnersatz,
der auch im hohen Alter von Patientinnen/Patienten und dem unterstützenden Umfeld ein- und ausgliederbar sein muss.
Ein möglichst chancengleicher und barrierearmer Zugang zu den zahnmedizinischen Behandlungen ist für alle Seniorinnen und Senioren,
insbesondere bei den Menschen mit Gebrechlichkeit und Pflegebedarf, sicherzustellen.
Modelle zur mobilen Zahnmedizin sollten zur Versorgung der älteren Menschen weiter implementiert werden.
Schlussfolgerungen
Die Prävalenz von Zahnverlust und Zahnlosigkeit bei jüngeren Seniorinnen und Senioren in Deutschland nimmt weiter ab.
Aufgrund der weiteren Morbiditätskompression liegen die Herausforderungen der zukünftigen
präventivzahnmedizinischen Therapie hierbei jüngere Seniorinnen und Senioren zahnmedizinisch
auf ein höheres Seniorenalter vorzubereiten
Wer sind die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats?
Parodontologie
- Prof. Dr. Peter Eickholz
- Prof. Dr. Thomas Kocher
Kariologie & andere Zahnhartsubstanzveränderungen
- Prof. Dr. Katrin Bekes
- Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel
- Prof. Dr. Ulrich Schiffner
Zahnärztliche Prothetik & Seniorenzahnmedizin
- Prof. Dr. Bernd Wöstmann
- Prof. Dr. Ina Nitschke
- Dr. Stefanie Samietz
- Prof. Dr. Helmut Stark
Implantologie
- Prof. Dr. Frank Schwarz
Prävention
- Prof. Dr. Stefan Zimmer
Mundhygiene
- Prof. Dr. Renate Deinzer
Migration
- PD Dr. Ghazal Aarabi, M.Sc.
- Prof. Dr. Liane Schenk
Zuckerkonsum
- Dr. Jutta Margraf-Stiksrud
Orale Medizin
- Prof. Dr. Katrin Hertrampf
Rauchen
- Dr. Laura Krause
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Prof. Dr. Wolfgang Rathmann
Gesundheitsökonomie
- Prof. Dr. Stefan Listl
Medizinische Geografie
- Dr. Joachim Krois
Versorgungsforschung
- Prof. Dr. Falk Schwendicke
Studienleitung
Institut der Deutschen Zahnärzte
stellvertretende Studienleitung
Institut der Deutschen Zahnärzte
Projektmanagerin
Institut der Deutschen Zahnärzte
Statistische Beratung
Universitätsmedizin Greifswald
Parodontologie
Universitätsmedizin Greifswald
Parodontologie
Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt
Sozialwissenschaften
Infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH
Migration
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Rauchen
Robert Koch-Institut
Medizinische Geografie
Universitätsmedizin Charité
Kariologie & Andere Zahnhartsubstanzveränderungen
Universität Bern
Kariologie & Andere Zahnhartsubstanzveränderungen
Universitätszahnklinik Wien
Mundhygiene
Justus-Liebig-Universität Gießen
Orale Medizin
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Zuckerkonsum
Philipps Universität Marburg
Zahnärtzliche Prothetik & Seniorenzahnmedizin
Leipzig Universität
Zahnärtzliche Prothetik & Seniorenzahnmedizin
Universitätsmedizin Greifswald
Kariologie & Andere Zahnhartsubstanzveränderungen
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zahnärtzliche Prothetik & Seniorenzahnmedizin
Justus-Liebig Universität Gießen
Sozialwissenschaften
Prävention
Universität Witten/Herdecke
Inanspruchnahmeverhalten
Uniklinik Köln
Zahnbehandlungsangst
Uniklinik Köln
Gesundheitsökonomie
Universität Heidelberg
Versorgungsforschung
Universitätsklinikum München
Implantologie
Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt
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Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen Rechtsgrundlage, am
Verarbeitungszweck und – sofern einschlägig – zusätzlich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist
(z.B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen).
Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1
lit. a DSGVO werden diese Daten so lange gespeichert, bis der Betroffene seine Einwilligung widerruft.
Existieren gesetzliche Aufbewahrungsfristen für Daten, die im Rahmen rechtsgeschäftlicher bzw. rechtsgeschäftsähnlicher
Verpflichtungen auf der Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO verarbeitet werden, werden diese Daten nach Ablauf der
Aufbewahrungsfristen routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich
sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht.
Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO werden diese Daten so lange
gespeichert, bis der Betroffene sein Widerspruchsrecht nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO ausübt, es sei denn, wir können zwingende
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oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten zum Zwecke der Direktwerbung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO werden
diese Daten so lange gespeichert, bis der Betroffene sein Widerspruchsrecht nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO ausübt.
Sofern sich aus den sonstigen Informationen dieser Erklärung über spezifische Verarbeitungssituationen nichts anderes ergibt,
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den Widerspruch wie oben beschrieben ausüben. Machen Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch, beenden wir die Verarbeitung der
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